




Zu einem spannenden und intensiven Austausch entwickelte sich der WSM-Zoom-Call mit dem Historiker, stellvertretenden Direktor des Karl-Renner-Instituts und wissenschaftlichem Leiter des Renner-Museums, Michael Rosecker. 35 Teilnehmer:innen diskutierten über eineinhalb Stunden lang über Demokratie, Parteien, politische Beteiligung und den Umgang mit Rechtspopulismus.
Michael Rosecker sprach darüber, welche Voraussetzungen funktionierende Demokratien brauchen und warum Parteien als demokratische Infrastruktur weiterhin wichtig sind. Dabei brachte er auch viele persönliche Erfahrungen aus politischer Arbeit und kommunaler Praxis ein.
Im Mittelpunkt der Diskussion standen Fragen wie: Wie kann man gegen rechtes Wording argumentieren? Werden demokratische Parteien in Zeiten des Rechtspopulismus von innen ausgehöhlt? Haben Nichtwähler:innen kein Interesse an Demokratie? Und wie erreicht Politik Menschen wieder besser?
Auch im Chat wurde engagiert diskutiert und nachgefragt. Ein wichtiger Punkt des Abends war, dass demokratische Politik das „Sich-Kümmern“ nicht rechtspopulistischen Kräften überlassen darf. Mehrmals wurde betont, wie wichtig Stadtviertel-, Grätzel- und Gemeindearbeit für Beteiligung, Zusammenhalt und demokratische Kultur sind.
Es war ein spannender Abend mit vielen anspruchsvollen Fragen, guter Diskussion und einem offenen Austausch, der wieder gezeigt hat, wie wichtig offene Räume für politische Beteiligung, Diskussion und gemeinsames Nachdenken sind.
Die Präsentation von Michael Rosecker könnt ihr hier durchschauen bzw. runterladen.