Im Rahmen einer Exkursion besuchten wir am 13.06. den Peršmanhof in Südkärnten, einen Ort von großer historischer Bedeutung für die Erinnerung an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Seit den Ereignissen rund um den Polizeieinsatz im Sommer 2025 ist der Peršmanhof auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden.
Bereits auf der Anreise beschäftigten sich die Teilnehmer mit der Geschichte der Kärntner Partisan und dem Widerstand der Kärntner Slowen gegen das NS-Regime. Am Peršmanhof angekommen, folgten eine Einführung in die Geschichte des Ortes sowie ein Rundgang durch das Museum, das die Verfolgung, den Widerstand und die Lebensrealitäten der Kärntner Slowen dokumentiert.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Erinnerung an das Massaker vom 25. April 1945, bei dem elf Mitglieder der Familien Sadovnik und Kogoj von Angehörigen der SS ermordet wurden. Der Peršmanhof steht heute als Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus und für den mutigen Widerstand jener Menschen, die sich gegen Unterdrückung und Gewalt stellten.
Zum Programm gehörten darüber hinaus Gespräche und gemeinsamer Austausch, ein Mittagessen sowie Besuche der alten und neuen Schule in Lepena/Leppen. Den Abschluss bildete eine eindrucksvolle künstlerische Darbietung von Lena Kolter.
Der Besuch hat einmal mehr verdeutlicht, wie wichtig Orte wie der Peršmanhof für die historische Erinnerung und politische Bildung sind. Sie erinnern nicht nur an die Verbrechen des Nationalsozialismus, sondern zeigen auch, wie bedeutsam ein lebendiges Gedenken für eine demokratische Gesellschaft ist. Gerade vor dem Hintergrund der Debatten des vergangenen Jahres wird deutlich, dass solche Erinnerungsorte Aufmerksamkeit, Schutz und Respekt verdienen.
Unser Dank gilt allen, die diese Exkursion organisiert und ermöglicht haben.










